Gegenwind verbreiten

Wir müssen was tun! Jetzt!

Sprich leise und höflich – aber trage stets einen dicken Knüppel bei Dir!
Theodore Roosevelt

Irgendwann musste es dazu kommen. Windkraftanlagen in Kremmen. Es sollte nicht überraschen, dass die Suche gieriger Investoren irgendwann auch zu einer Planung in unserer Gemeinde führen würde. Noch dazu, wo die Investoren und Entwickler für konkrete Projekte allem Anschein nach von Mitbürgern unserer Stadt dazu animiert wurden, sich um eine Planung neuer Anlagen im Gemeindebereich zu bemühen. Es drohen derzeit zwei Windeignungsgebiete für Kremmen. Die Entscheidung dazu soll demnächst in einer öffentlichen Sitzung der Regionalkonferenz in Neuruppin fallen.

Alle Ortsbeiräte in Kremmen das Projekt abgelehnt. Einzig der Ortsbeirat Kremmen fühlt sich nicht betroffen. Er hat sich nicht positioniert. Der Ortsbeirat Sommerfeld will sich an die Empfehlungen des Bauausschusses Kremmen halten. Wir, die große Mehrheit der Bürger in den Ortsteilen, wollen keine Windkraft in Kremmen, besser noch, wir wollen unter den derzeitigen Bedingungen und Umständen auch keine Windkraft anderswo. Wir sind nicht bereit, zur Gewinnmaximierung Einzelner den Lebensraum der Bürger, ihr verfügbares Vermögen und ihre Gesundheit ruinieren zu lassen. Die Spitzenpolitik hat ihr Urteil längst gefällt und wir, die Bürger, sind die Verlierer bei diesem Spiel. Von höchster Stelle abgesegnet soll Windkraft in Brandenburg massiv ausgebaut werden. Es wird Druck auf die Regionalkonferenz ausgeübt, dies in konkrete Planungsgebiete umzumünzen. Koste es, was es wolle. Die laute Kritik der Bürger, das umfassende Unwohlsein, die große Ablehnung der immer größer werdenden Anlagen interessiert in der Brandenburger Landesregierung niemanden. Wessen Interessen werden in Potsdam eigentlich vertreten?

Liebe Mitbürger, liebe Nachbarn. Wir werden dieses Spiel verlieren, wenn wir nicht schnell eine große Schlagkraft entwickeln. Wenn wir diese Zumutungen klaglos hinnehmen, werden weitere folgen. Dies werden nicht die letzten Windkraftanlagen sein und spätestens, wenn diese mal durch noch Mächtigere, Stärkere, Leistungsfähigere und Höhere ersetzt werden (sogenanntes „Repowering“), wird man uns das Fell über die Ohren ziehen. 1.000m sind nach Ansicht der Regionalkonferenz ein ausreichender Abstand. Und gesteht uns dabei sogar noch einen Zuschlag zu. Denn gesetzlich ist der Abstand weit kleiner. Wenn dann nach einer Ertüchtigung eine 270m hohe Windkraftanlage Standard ist in 15 Jahren, wird der Abstand immer noch 1.000m betragen. Unsere Lebensqualität wird gerade den Finanzhaien der Windkraftmafia zum Fraß vorgeworfen. Stück für Stück. Und wenn wir jetzt nicht mit der geballten Kraft der Kremmener Bürger zuschlagen, wird man uns die Dinger vor die Nase setzen. Eins nach dem Anderen, immer schön im Namen der Energiewende. Wobei dies nichts anderes bedeutet, dass Ihr Geld über die Stromrechnung und Ihre Steuerlast in die Taschen derer wandert, die diese Windkraftanlagen betreiben. Also wartet nicht, dass Andere schon was tun werden – sonst warten am Ende alle, während sich in Sommerfeld und Staffelde die Windräder schon drehen. Und wer weiß, wo später dann vielleicht noch.

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