Über Windkraft

Ist Windkraft ökologisch?

Die Energiewende ist in aller Munde. Kann man da wirklich gegen Windkraftanlagen sein? Kann man, sogar als überzeugter Umweltschützer. Die entscheidende Frage ist, aus welcher Motivation solche Windräder gebaut werden. Und welche Konsequenzen daraus erwachsen. Die Windenergie ist derzeit weder speicherbar noch grundlastfähig, d.h. sie steht nicht zuverlässig zur Verfügung. Wenn der Wind stark weht, entsteht viel mehr Strom als gebraucht wird – und muss, um die Stromnetze zu schützen entweder ins Ausland verschleudert werden (Das Märchen des Stromexportwunders Deutschlands entsteht) oder zum Abbau der Überproduktion in Verbraucher gesteckt werden, die diesen Stromüberschuss schnell verkonsumieren. Nicht selten sind das andere Windkraftanlagen an entfernten Standorten. Sollten Sie sich also wundern, warum die sich drehen, obwohl sich kein Lüftchen regt – et voila. Weht der Wind gar nicht, entsteht allerdings überhaupt kein Strom. Dieses weite Spannungsfeld stellt die Energieversorger vor große Probleme, da wir alle eine sichere Versorgung erwarten. Daher müssen die grundlastfähigen Energieträger Gas, Kohle und Atomstrom unvermindert weiter laufen, um uns jederzeit sicheren Strom aus der Steckdose garantieren zu können. Man kann weder ein Gas -noch ein Kohlekraftwerk per Knopfdruck zuschalten, wenn Wind -oder Solarstrom plötzlich weniger werden. Diese Kraftwerke laufen ständig mit, um jederzeit einspringen zu können. Es wird daher auch nicht ein einziges Gramm CO² weniger erzeugt, nur weil z.B. in Kremmen Windräder gebaut werden. Der vermeintliche Vorteil für die Umwelt ist in Wahrheit eine Farce, ein Betrug am ökologischen Gewissen.

Dem Wahnsinn wird aber die Krone dadurch aufgesetzt, dass eben diese kompensatorischen Stromeinspeisungen nicht nur sinnlos verpuffen, sie müssen auch bezahlt werden. Die Betreiber der Kraftwerke haben Recht auf Schadensersatz. Diesen Schadensersatz zahlen die Verbraucher mit ihren Stromrechnungen, also Sie. Wir zahlen also für Strom, der nicht benötigt wird und Gegenstrom, der dem nicht benötigten Strom als Gegengewicht in den Netzen entgegengestellt wird. Doch damit ist mit dem Zahlen noch lange nicht Schluss. Auch der Windkraftbetreiber bekommt nicht nur Geld für erzeugten Strom. Er bekommt auch Geld, wenn sein Windrad wegen Überkapazitäten still stehen muss und keinen Strom produzieren kann. Diesen Stillstand bekommt der Anlagenbetreiber ebenfalls in Form eines Ausgleiches finanziert – von Ihnen, von uns. Dem Stromkunden und Steuerzahler.

Wenn also Windräder errichtet werden, dient das sicherlich einer Menge von Zwecken. Und es profitieren viele Leute davon. Das sind aber weder die Stromkunden, noch die Bevölkerung und auch nicht der Steuerzahler. Diese Windräder dienen ausschließlich monetären Aspekten, sie sind Investmentruinen inmitten unserer Landschaft, um eine kleine Zahl von Menschen auf unsere Kosten mit einer sehr üppigen Rendite zu versorgen. Menschen, in deren Nähe unter Garantie keine Windräder gebaut werden.

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2 Antworten zu Über Windkraft

  1. Holger Kiefer schreibt:

    Wo kommt der Strom denn her, wenn er nicht aus der Steckdose kommt ? Sind Biogasanlagen und die Verbrennung von Lebensmitteln eine echte Alternative zur Windkraft ? Von Monokulturen und Massentierhaltungen mal abgesehen. Es gibt Orte, ja in Deutschland, die haben eine Urananreicherungsanlage und ein Brennelemente Zwischenlager.

    Da hätte ich doch lieber ein Windrad im Garten !!!

    Ich empfehle allen Windkraftgegner eine Reise nach Fukushima mit Besichtigung des Kernkraftwerkes. Fragen Sie die Menschen dort einmal, was Sie von Windkraft halten.

    Da würde ich mit doch noch ein zweites Windrad in den Garten setzen !!!

    Nach dem Motto, denn Sie wissen nicht was Sie tun.

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    • rudi20151977 schreibt:

      Ich gebe Ihnen Recht – in dem Moment, wo Sie mir erklären, wo der Strom herkommt, wenn es eben gerade keinen Wind gibt. Welche Infrastruktur soll als Backup herhalten, wenn die Windräder den Bedarf nicht decken können. Und das können sie nicht, an windarmen Tagen tragen die Windräder Deutschlands (~25.000) mit gerade mal einem Prozent zur Deckung des Bedarfes bei. Für die restlichen 99% muss entsprechende Ausfallinfrastruktur vorgehalten werden. Wenn mir Befürworter wie Sie erklären, wie das wirtschaftlich funktionieren soll und gleichzeitig für Kunden bezahlbar bleiben soll, können wir das Thema gerne durchsprechen. Bis dahin bitte ich Sie, wenn Sie kommentieren, auch kenntlich zu machen, ob Sie aus privater Überzeugung oder monetären bzw. wirtschaftlichen Interessen dieses Produkt verteidigen.

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